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Ihre Immobilie als Eigenheim oder Kapitalanlage

Immobilien stellen einen spannenden Bestandteil des Vermögensaufbaus und der Altersvorsorge dar. Die Möglichkeiten im Immobiliensektor sind vielseitig. Beginnend mit der Vermietung von Stellplätzen über Wohnungen, Häuser bis hin zu Gewerbeimmobilien findet sich für jeden Charakter eine lohnenswerte Strategie. Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht Sie bei Ihrem individuellen Vorhaben bestmöglich zu unterstützen. Ob Sie nun Ihre erste Immobilie als Eigennutzer kaufen oder als Kapitalanleger eine ganze Siedlung kaufen. Neben dem Wertzuwachs spielt bei Immobilien vor allem der Leverage-Effekt, also der Hebeleffekt, eine große Rolle. Dieser entsteht dadurch, dass Sie für Ihre Kapitalanlage nicht nur Ihr eigenes Geld, sondern auch das Geld der Bank einsetzen. Somit mag es sein, dass Immobilien im Vergleich der Gesamtrendite gegen das ein oder andere Aktienportfolio verliert. Betrachtet man jedoch die Eigenkapitalrendite, liegt diese in den meisten Fällen deutlich höher als bei Investitionen am Aktienmarkt.

Träume verwirklichen, Vermögenswerte schaffen

Wir unterstützen Sie bei der Verwirklichung Ihrer Wohnträume oder bei Ihrem Vermögensaufbau. Sprechen Sie uns an und vereinbaren Sie direkt einen Beratungstermin.

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Persönlich oder per Videotelefonie

Ablauf einer Beratung

Unsere Beratung ist so einzigartig, wie es auch die Projekte sind. Nachfolgend finden Sie eine grobe Struktur einer Beratung, welche konkret auf die jeweiligen Bedingungen angepasst wird.

ERSTBERATUNG
Der Einstieg in die Beratung beginnt mit einer Analyse Ihrer Person, Ihrer Zukunftsplanung und der Erfassung Ihres aktuellen Status. Sofern Sie noch auf der Suche nach einem Objekt sind wird hierbei der Finanzierungsrahmen abgesteckt oder mögliche Investitionsprojekte beispielhaft kalkuliert.

ERMITTLUNG DES FINANZIERUNGSBEDARFS
Sobald Sie ein Projekt in Aussicht haben ermitteln wir gemeinsam Ihren Finanzierungsbedarf. Hierbei werden nicht nur die Gesamtkosten des Kaufs oder des Baus betrachtet, sondern auch eine ggf. notwendige Zwischenfinanzierung. Wir prüfen hierbei die Eigenmittel, die eingesetzt werden können und in welchem Umfang das sinnvoll ist.

ERSTELLEN EINES FINANZIERUNGSKONZEPTS
Sobald der Finanzierungsbedarf ermittelt ist erstellen wir gemeinsam ein passendes Finanzierungskonzept. Dabei nehmen wir Rücksicht darauf, dass zu jedem Zeitpunkt ausreichend Puffer kalkuliert sind und Rücklagen vorhanden sind. Dazu gehört die Berücksichtigung von Sanierungsaufwendungen, Leerstand oder aber persönlichen Veränderungen hinsichtlich der Familienplanung oder Krankheits- und Berufsunfähigkeitsszenarien. Ein gutes Finanzierungskonzept zeichnet sich dadurch aus, dass Sie zu jeder Zeit gut schlafen können, auch bei Mehrkosten im Verlauf des Hausbaus oder aufgrund einer kurzfristigen Arbeitslosigkeit. Wir bestimmen gemeinsam die idealen Parameter Ihrer Finanzierung, wie Tilgungssatz, Zinsbindung, Sondertilgungsmöglichkeiten, einen tilgungsfreien Zeitraum für die Bauzeit oder im Rahmen der Elternzeit. Hierzu unterziehen wir Ihr Vorhaben einer gründlichen Risikoanalyse. Wir decken Risiken auf, bewerten diese und bestimmen Aktionen zur Risikominimierung. Dazu gehören Klumpenrisiken beim Portfolioaufbau, Leerstandsrisiko, Kapitalbindung, Betriebskosten, das Zinsänderungsrisiko, das Risiko einer negativen Wertentwicklung bis hin zu substanziellen Risiken am Baukörper. Auch die fehlende Entscheidungsgewalt in WEGs mit Großanlegern kann ein Risiko darstellen. Weiterhin prüfen wir gemeinsam Fördermöglichkeiten aufgrund nationaler oder regionaler Förderprogramme und arbeiten diese ideal in Ihre Finanzierung ein.

PRÄSENTATION FINANZIERUNGSANGEBOTE UND ANSCHLIEßENDE ENTSCHEIDUNGSFINDUNG
Nachdem wir mit Ihnen das Finanzierungskonzept erstellt haben holen wir entsprechende Angebote von über 450 Finanzierungspartnern (Banken, Versicherungen etc.) ein und legen Ihnen diese vor. Wir zeigen Ihnen die Vor- und Nachteile der einzelnen Angebote auf und unterbreiten Ihnen Alternativvorschläge. Wir unterstützen Sie bei der Entscheidungsfindung und reichen den Kreditantrag entsprechend ein. Sie erhalten bei uns die besten Konditionen und eine schnelle Abwicklung bei allen bekannten Banken. Dazu gehören Volksbanken, Sparkassen, DKB, ING DiBa, Commerzbank, PSD Banken, Schwäbisch Hall, Sparda Banken aber auch viele eher unbekannte Banken, wie z.B. die Steyler Bank.

Häufige Fragen

Mieten oder Kaufen? Was lohnt sich wann?2021-03-18T14:15:16+00:00

Die Entscheidung zwischen Mieten oder Kaufen kann nicht pauschal beantwortet werden. Abhängig vom Standort, der Lebensplanung und möglichen Opportunitätskosten muss dieses Thema individuell betrachtet werden.

Als Eigentümer profitieren Sie bei einer eigengenutzten Immobilie vom Wertzuwachs und einer Gestaltungsfreiheit. Weiterhin sind Sie von der Entwicklung des Mietpreisniveaus unabhängig sind.

Als Mieter profitieren Sie hingegen von einer gewissen Flexibilität, Sie müssen sich um keinerlei Instandhaltung oder Reparaturen kümmern und können sich auch für eine Wohnung entscheiden, welche sich aufgrund verschiedener Faktoren nicht als Kapitalanlage eignet.

Nicht zu vernachlässigen sind die Opportunitätskosten. Sofern Sie selber zur Miete wohnen können Sie Ihr Kapital, Ihre Kreditlinie und Ihre Bonität für Kapitalanlageimmobilien einsetzen. Diese können Sie an einem rentableren Standort kaufen und Sie können die Kosten (wie Zinsen oder Instandhaltung) steuerlich geltend machen, was bei einer eigengenutzten Wohnung oder einem Eigenheim nicht oder nur sehr beschränkt möglich ist.

Eine Besonderheit stellen hierbei sanierte Denkmalimmobilien dar. Sprechen Sie uns gerne für eine individuelle Einschätzung an.

Ab welchem Betrag ist eine Baufinanzierung möglich?2021-03-18T13:32:44+00:00

Die meisten Banken bieten besicherte Immobilienfinanzierungen ab einer Kreditsumme von 50.000 € an. Projekte darunter können meist durch normale Ratenkredite finanziert werden. Sprechen Sie uns an!

Bekomme ich trotz Probezeit einen Immobilienkredit?2021-03-16T15:17:58+00:00

Eine Baufinanzierung in der Probezeit zu erhalten ist möglich, die Auszahlung des Kreditbetrages erfolgt bei den meisten Instituten jedoch erst nach Ende der Probezeit.
Einfacher wird es durch das Stellen von Sicherheiten. Entweder in Form von abbezahlten Immobilien, durch erhöhten Eigenkapitaleinsatz oder mit einem zweiten Kreditnehmer (z.B. Familienmitglied).

Wann macht eine tilgungsfreie Zeit bzw. eine Tilgungsaussetzung Sinn?2021-03-16T15:14:57+00:00

Eine tilgungsfreie Zeit macht bei verschiedenen Szenarion der eigenen Lebensplanung Sinn. Zum Beispiel kann diese genutzt werden, um während der Elternzeit oder einem Sabbatical eine höhere Liquidität zu generieren. Bei Neubau- oder Sanierungsobjekten fällt meist eine Doppelbelastung an: Sie müssen noch Miete für Ihre Wohnung zahlen während Sie das neue Objekt noch bauen oder sanieren. Auch hier kann eine tilgungsfreie Anlaufzeit Sicherheit bieten.

Finanzieren Banken Objekte aus Zwangsversteigerungen?2021-03-16T15:11:12+00:00

Banken finanzieren auch Objekte aus Zwangsversteigerungen, hierzu gibt es i.d.R. einen Deckel (z.B. 110 % des Verkehrswertes), bis zu welchem eine Finanzierung noch machbar ist. Sollten Sie über diesen Wert hinaus bieten wollen ist dies nur mit dem Einsatz von weiterem Eigenkapital möglich.

Welche Kreditdienstleister hat Vorschuetz Finance im Portfolio?2021-03-16T13:27:50+00:00

Im Rahmen der Finanzierung können wir auf über 450 Partner zurückgreifen. Darunter sind z.B.:

 
1822 direkt Gesellschaft der Frankfurter Sparkasse mbH, Allianz Lebensversicherungs-AG, Alte Leipziger Bauspar AG, APOX Heim & Wehner OHG,
AXA Konzern Aktiengesellschaft, BaugeldBoerse GmbH & Co. KG, Bausparkasse Mainz, Berliner Sparkasse, Berliner Volksbank eG, BF Baugeld Service 24 GmbH, BF-Baufinanzierungsgruppe GmbH, BHW Bausparkasse AG, Bonnfinanz AG, Bordesholmer Sparkasse, Bremische Volksbank eG, BS Baugeld Spezialisten AG, BW Bank, Commerzbank AG, Concordia Service GmbH, Credit Europace Bank N.V., Credit Life International N.V., credit-c GmbH, Creditweb GmbH, Degussa Bank AG, Deutsche Bank AG, Deutsche Bausparkasse Badenia AG, Deutsche Postbank AG, Deutschen Postbank AG, Deutscher Ring Bausparkasse AG, DKB – Deutsche Kreditbank AG, DSL Bank – Ein Geschäftsbereich der Generali Lebensversicherung AG, Erfurter Bank eG, ERGO Lebensversicherung AG aG, Erzgebirgssparkasse, Fidus GmbH, Fonds Finanz Maklerservice GmbH, Förde Sparkasse, GENO BANK ESSEN eG, Gladbacher Bank AG, ACCEDO AG, Hannoversche Lebensversicherung AG, Hannoversche Volksbank eG, Hanseatic Bank GmbH & Co. KG, HKB Finanz GmbH, Hypo-Shop GmbH, HypothekenBoerse GmbH, IDUNA Vereinigte Lebensversicherung,
ING-DiBa AG, Intercapital Finanzberatung GmbH, ISBANK GmbH, Kölner Bank eG, Kreis- und Stadtsparkasse Dillingen, Kreissparkasse Döbeln, Kreissparkasse Esslingen-Nürtingen, Kreissparkasse Euskirchen, Kreissparkasse Heilbronn, Kreissparkasse Herzogtum Lauenburg, Kreissparkasse Köln, Kreissparkasse Limburg, Kreissparkasse Ludwigsburg, Kreissparkasse Mayen, Kreissparkasse München Starnberg, Kreissparkasse Nordhausen, Kreissparkasse Osterholz, Kreissparkasse Saalfeld-Rudolstadt, Landesbausparkasse Berlin, LBS Norddeutsche Pfaffenberg eG, LBS Ostdeutsche Landesbausparkasse AG, Liga Bank, Mainzer Volksbank eG, Mittelbrandenburgische Sparkasse in Potsdam, Münchener Hypothekenbank eG, Müritz Sparkasse, National-Bank AG, netbank AG, Nord-Ostsee Sparkasse, Ostfriesische Volksbank eG, Ostsächsische Sparkasse Dresden, OstseeSparkasse Rostock, PSD Bank Berlin-Brandenburg eG, PSD Bank Braunschweig eG, PSD Bank Hannover eG, PSD Bank Hessen-Thüringen eG, PSD Bank Kiel eG, PSD Bank Koblenz eG, PSD Bank Köln eG, PSD Bank München eG, PSD Bank Niederbayern-Oberpfalz eG, PSD Bank Nord eG, PSD Bank Rhein-Ruhr eG, PSD MoneyPort, PSD Westfalen-Lippe eG, r/d/s Schnitzler GmbH, R+V Versicherung AG, Raiffeisenbank eG Lauenburg-Elbe, Raiffeisenbank Geiselhöring-Ebersberg, Raiffeisenbank Plankstetten AG, Rhön-Rennsteig-Sparkasse, Rottaler Volksbank-Raiffeisenbank, Rüsselsheimer Volksbank eG,
S-Die Finanzberater Sparkasse GmbH, Saalesparkasse, Salzlandsparkasse, Santander Consumer Bank AG, SIGNAL IDUNA Bauspar AG, SKG BANK, Sparda-Bank Berlin eG, Sparda-Bank Hamburg eG, Sparda-Bank Hannover eG, Sparda-Bank Münster eG, Sparkasse Aachen, Sparkasse Altmark West, Sparkasse Barnim, Sparkasse Bayreuth, Sparkasse Bielefeld, Sparkasse Bremen, Sparkasse Burgenland, Sparkasse Chemnitz, Sparkasse Deggendorf, Sparkasse Donnersberg, Sparkasse Duisburg, Sparkasse Düren, Sparkasse Elbe-Elster, Sparkasse Emsland, Sparkasse Essen, Sparkasse Fürstenfeldbruck, Sparkasse Fürth, Sparkasse Gera-Greiz, Sparkasse Gifhorn-Wolfsburg, Sparkasse Hagen, Sparkasse Harburg-Buxtehude, Sparkasse Hilden-Ratingen-Velbert, Sparkasse Hildesheim, Sparkasse Holstein, Sparkasse Kleve, Sparkasse KölnBonn, Sparkasse Krefeld, Sparkasse Kulmbach-Kronach, Sparkasse Landshut, Sparkasse LeerWittmund, Sparkasse Leipzig, Sparkasse Leverkusen, Sparkasse Mainfranken Würzburg, Sparkasse Mansfeld-Südharz, Sparkasse Märkisch-Oderland, Sparkasse Mecklenburg-Nordwest, Sparkasse Mecklenburg-Schwerin, Sparkasse Mecklenburg-Strelitz, Sparkasse Meißen, Sparkasse Miltenberg-Obernburg, Sparkasse Mittelsachsen, Sparkasse Mittelthüringen, Sparkasse Muldental, Sparkasse Mülheim an der Ruhr, Sparkasse Neubrandenburg-Demmin, Sparkasse Neumarkt Parsberg, Sparkasse Neuss, Sparkasse Nienburg, Sparkasse Oberhessen, Sparkasse Oder-Spree,
Sparkasse Parchim-Lübz, Sparkasse Passau, Sparkasse Remscheid, Sparkasse Rottal-Inn, Sparkasse Soest, Sparkasse Uckermark, Sparkasse Vest-Recklinghausen, Sparkasse Vogtland, Sparkasse Vorpommern, Sparkasse Werra-Meißner, Sparkasse Wittenberg, Sparkasse Wuppertal, Sparkasse zu Lübeck AG, Sparkasse Zwickau, Stadt- und Kreissparkasse Leipzig, Stadtsparkasse Dessau, Stadtsparkasse Magdeburg, Stadtsparkasse München, Swiss Life Select, uniVersa Krankenversicherung a.G., Vereinigte Volksbank AG, Vereinigte Volksbank Dillingen-Dudweiler, Volksbank Baden-Baden Rastatt eG, Volksbank BadOeynhausen Herford eG, Volksbank Bonn Rhein Sieg eG, Volksbank Bremen-Nord eG, Volksbank Darmstadt Südhessen eG, Volksbank Dill eG, Volksbank Donau Neckar eG, Volksbank Düsseldorf Neuss eG, Volksbank eG Schwarzwald Baar, Volksbank Fürstenfeldbruck eG, Volksbank Göppingen eG, Volksbank Gütersloh eG, Volksbank Hameln-Stadthagen eG, Volksbank Helmstedt eG, Volksbank Hessenland eG, Volksbank im Harz eG, Volksbank Karlsruhe eG, Volksbank Konstanz eG, Volksbank Lahr eG, Volksbank Lauterbach Schlitz eG, Volksbank Lippstadt eG, Volksbank Mainspitze eG, Volksbank Mittelhessen eG, Volksbank Mittweida eG, Volksbank Münster eG, Volksbank Neckartal eG, Volksbank Oberberg eG, Volksbank Offenburg eG, Volksbank Pforzheim, Volksbank Raiffeisenbank Flensburg, Volksbank Raiffeisenbank Genossenschaftsbank Fulda eG, Volksbank Raiffeisenbank HessenLand, Volksbank Raiffeisenbank im Enzkreis, Volksbank Raiffeisenbank Main-Kinzig- Büdingen eG, Volksbank Raiffeisenbank Main-Kinzig-Büdingen eG, Volksbank Raiffeisenbank Meißen Großenhain eG, Volksbank Raiffeisenbank München Land eG, Volksbank Raiffeisenbank Nordeifel eG, Volksbank Raiffeisenbank Rhein-Neckar eG, Volksbank Raiffeisenbank Rosenheim-Chiemsee eG, Volksbank Raiffeisenbank Schweinfurt eG, Volksbank Raiffeisenbank Starnberg- Herrsching-Landsberg eG, Volksbank Raiffeisenbank Werra Meißner eG, Volksbank Remscheid-Solingen eG, Volksbank Rhein-Lippe eG, Volksbank Rhein-Ruhr eG, Volksbank Riesa, Volksbank Rottweil eG, Volksbank Schaumburg eG, Volksbank Trier eG, Volksbank Vogtland eG, VOLKSWOHL BUND, Westdeutsche Immobilienbank AG, Westerwald Bank eG, WL BANK AG Westfälische Landschaft Bodenkreditbank, Württembergische Lebensversicherung AG, Zurich Versicherung Aktiengesellschaft

Welche Auswirkung hat Inflation auf meine Immobilienfinanzierung?2021-03-16T12:55:41+00:00

Eine Inflation hat immer Gewinner und Verlierer. Auf der Verliererseite stehen alle Personen mit Vermögen (z.B. Bargeld), da man sich von dem Vermögen wenige Jahre später weniger Leistungen kaufen kann. Das Vermögen verliert also an Wert. Die Gewinner einer Inflation sind Schuldner, da der Wert der Schulden ebenfalls an Wert verlieren. Wenn mein monatliches Einkommen als Schuldner über mehrere Jahre hinweg von 2.000 € netto auf 2.500 € netto ansteigt habe ich mehr monatliches Einkommen zur Tilgung zur Verfügung, während die Höhe der Restschuld gleich bleibt. Hinzu kommt, dass Immobilienpreise in der Regel inflationssicher sind, d.h. der Wert der Immobilien steigt mindestens um die Inflationsrate.

Wenn ich also mit einem Monatsnettoeinkommen von 2.500 € eine Wohnung im Wert von 100.000 € kaufe und diese zu 100 % finanziere (1 % Zins, 2 % Tilgung) und die Inflationsrate 3 % beträgt sieht die Situation nach 10 Jahren wie folgt aus:

Monatsnettoeinkommen: 3.360 €

Restschuld: ca. 79.000 €

Wert der Immobilie: ca. 135.000 €

Es stehen also zur Tilgung monatlich 860 € mehr zur Verfügung (Anstieg der Lebenshaltungskosten unberücksichtigt) und der Wert der Immobilie ist um 35.000 € gestiegen.

Wie viel Einkommen brauche ich für eine Baufinanzierung?2021-03-16T12:37:02+00:00

Eine pauschale Antwort darauf gibt es nicht, viele Portale geben Werte von 2.000 oder 2.500 € Nettoeinkommen an, so pauschal kann man das jedoch nicht beantworten. Der Wert, welcher tatsächlich relevant ist, ist das verfügbare Einkommen, welches im Rahmen der Haushaltsrechnung ermittelt wird. Dafür werden vom Monatsnettogehalt (Urlaubs- und Weihnachtsgeld bleiben unberücksichtigt) alle Kosten abgezogen, welche nicht kurzfristig verringert werden können. Dazu gehören z.B. Miete, Kredit- oder Leasingraten, Versicherungsbeiträge oder Unterhaltszahlungen. Ausgaben für Netflix und Co. könnten bei einem finanziellen Engpass kurzfristig gekündigt werden und sind daher für die Bank nicht relevant. Diese Rechnung ergibt am Ende das verfügbare Einkommen. Bei einer vermieteten Immobilie rechnen die meisten Banken 70 % der Mieteinnahmen auf der Einnahmenseite dazu. Die Kreditrate sollte dann geringer sein, als das verfügbare Einkommen. Wer ein zu geringes Einkommen hat kann die Ausgaben reduzieren (z.B. durch Sondertilgung bei anderen Krediten oder durch den Vergleich bei Versicherungs- oder Energietarifen) oder es muss ein höherer Eigenkapitalanteil eingesetzt werden. Durch den geringeren Finanzierungsbedarf sinkt auch die monatliche Rate. Alternativ kann die Finanzierung auch durch zusätzliche Kreditnehmer (Lebenspartner, Eltern, Familie) oder eine Bürgschaft realisiert werden.

Lohnt sich für mich eine vermögensverwaltende Kapitalgesellschaft? (vvGmbH; vvUG)2021-03-16T11:29:10+00:00

Sofern Sie aus Ihren andern Einkunftsarten bereits ein zu versteuerndes Jahreseinkommen von über 57.918 € (2021) verdienen, wird jeder weitere Euro mit 42 % (zzgl. Kirchensteuer und Soli) versteuert. Eine Kapitalgesellschaft, welche zur Vermietung von Wohnraum gegründet wird genießt eine Gewerbesteuerbefreiung, somit liegt die laufende Besteuerung bei unter 16 %. Es bleibt also jährlich ein Überschuss, welcher in neue Projekte reinvestiert werden kann. Eine vermögensverwaltende Kapitalgesellschaft kann also je nach Gestaltung Vorteile bei Thesaurierung der Gewinne, bei der Vermeidung einer Wegzugsbesteuerung, bei der Verwendung von Gewinnen einer anderen Kapitalgesellschaft (Holding) oder bei der Übertragung von Vermögen auf andere Personen haben.

Gegen die Gründung einer vvGmbH oder vvUG spricht der höhere Verwaltungsaufwand, die meist schlechteren Finanzierungskonditionen und die Möglichkeit die Immobilien nach 10 Jahren steuerfrei zu verkaufen. Somit lohnt sich ein solches Konstrukt insbesondere bei Selbstständigen, welche GmbH-Gewinne nicht privat ausschütten, sondern steuerbegünstigt in die vvGmbH übertragen können oder bei Immobilien mit sehr hohem Cashflow und einer geringen Wertentwicklung.

Wie werden die Mieteinnahmen versteuert?2021-03-16T11:23:39+00:00

Wenn Sie zusätzlich zu Ihrem Einkommen eine Immobilie vermieten werden Ihre Ausgaben gegen die Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung gerechnet. In der Praxis nehmen Sie also die Mieteinnahmen und ziehen hiervon die Zinsen, die Gebäudeabschreibung, Handwerkerkosten, Fahrtkosten zum Objekt und alle weiteren Kosten in Bezug auf die Vermietung der Immobilie ab. Der verbleibende Überschuss wird dann mit Ihrem Grenzsteuersatz besteuert. Bei einer alleinstehenden Person in Steuerklasse 1 wird ab einem zu versteuernden Einkommen von 57.918 € im Jahr 2021 der Höchststeuersatz von 42 % erreicht. Von jedem Euro Gewinn, den Sie darüber hinaus verdienen gehen also 0,42 € Einkommenssteuer ab.

Welche Unterlagen brauche ich im Rahmen eines Immobilienkaufs?2021-03-16T11:18:31+00:00

Im Rahmen der Finanzierung werden unterschiedliche Unterlagen benötigt. Hier finden Sie eine Auflistung, welche Unterlagen die Banken von Ihnen verlangen können:

  • Die letzten drei Gehaltsnachweise (Rentenbescheide bei Renten)
  • Aktuelle Renteninformationen
  • Letzter Lohnsteuerbescheid
  • Die von Ihnen unterschriebene SCHUFA-Selbstauskunft
  • Ggf. Nachweis zur privaten Krankenversicherung
  • Nachweis über weitere Kredite/Leasingverträge
  • Eigenkapitalnachweise (Kontoauszüge, Depotauszüge etc.)
  • Nachweise zu bestehendem Immobilienvermögen
  • Mitteilung über drohende Insolvenzverfahren oder vorausgegangene Vermögensabnahmen durch einen Gerichtsvollzieher in den letzten fünf Jahren

Bei Selbstständigen werden darüber hinaus noch folgende Nachweise eingefordert:

  • Bilanz- und Gewinnermittlung
  • Betriebswirtschaftliche Auswertung
  • Gesellschaftervertrag, falls vorhanden
  • Auszug aus dem Handelsregister
  • Bei zusammenhängenden Gesellschaften eine Verflechtungsübersicht

Objektunterlagen:

  • Kaufvertrag(Entwurf) oder Grundbuchauszug
  • Bauplan/ Grundrissplan
  • Bebauungsplan
  • Bruttogrundflächenberechnung
  • Wohn-/ Nutzflächenberechnung
  • Lage-/ Katasterplan Baubeschreibung
  • Baukostenschätzung
  • Kopie Rohbauversicherung
  • Aufstellung  und Bewertung der Eigenleistung
  • Vollständige Teilungserklärung
  • Wohnnebenkostenberechnung
  • Auszug aus dem Baulastenverzeichnis
  • Erschließungskosten
  • Kostenvoranschlag
  • Exposé
  • Fotos des Objekts
  • Kopie der Gebäudeversicherung
  • Mietvertrag
  • Nachweis der letzten drei Mietzahlungen
Wie hoch sind die Kaufnebenkosten?2021-03-16T11:06:03+00:00

Die Höhe der Kaufnebenkosten liegt grob zwischen 5 und 15 %. Darin enthalten sind:

  • Grunderwerbsteuer (Je nach Bundesland zwischen 3,5 und 6,5 %)
  • Notarkosten (ca. 1,5 %)
  • Eintragungskosten Grundbuch (ca. 0,5 %)
  • Maklergebühr (bis zu 7,14 %)

Beim Kauf einer Bestandsimmobilie, sowie beim Kauf eines Neubaus vom Bauträger werden die o.g. Nebenkosten auf den gesamten Kaufpreis berechnet. Sofern im Kaufpreis z.B. eine Küche, Sauna oder Möbel enthalten sind können diese im notariellen Kaufvertrag separat ausgewiesen werden. Hierdurch reduziert sich die Bemessungsgrundlage der Grunderwerbsteuer. Sollten Sie eine Immobilie bauen und den Bau unabhängig vom Grundstückskauf planen, werden die Kaufnebenkosten nur auf den Grundstücksanteil fällig.

Kann man mit Immobilien Steuern sparen?2021-03-16T11:14:18+00:00

Rund um das Thema Immobilien gibt es diverse Möglichkeiten Steuervorteile zu erzielen. Grundsätzlich ist eine Immobilieninvestition kein Weg um Steuern zu sparen, da die hieraus generierten Einnahmen wieder versteuert werden müssen. Durch Abschreibungen, Holdingmodelle u.v.m. ist es jedoch möglich gewisse steuerliche Vorteile zu erzielen. Weiteres Steuersparpotential bieten Denkmalimmobilien, insbesondere bei Eigennutz.

Neben der laufenden Besteuerung können Immobilien auch Teil einer langfristig geplanten Vermögensübertragung auf die nächste Generation sein.

Weiterhin gibt es Möglichkeiten den Steuerzeitpunkt zu verändern, z.B. durch das Bilden eines Investitionsabzugsbetrages (IAB) für eine PV-Anlage. Das ist insbesondere bei Abfindungen und anderen außergewöhnlich hohen Einnahmen relevant.

Bekomme ich als Selbständiger oder Gewerbetreibender eine Baufinanzierung?2021-03-16T10:18:52+00:00

Auch Selbständige, Gewerbetreibende bzw. Unternehmer können Immobilien finanzieren. Die Kernunterschiede liegen in der Prüfung der Finanzierbarkeit. Bei Angestellten reicht die letzte Steuererklärung in Verbindung mit den letzten drei Gehaltsnachweisen in der Regel aus. Bei Selbstständigen sollten die letzten drei Steuerbescheide, sowie eine BWA verfügbar sein um die Chancen zu erhöhen.

Ist eine 100 oder 110 Prozent Finanzierung möglich?2021-03-16T10:13:56+00:00

Grundsätzlich ist eine 100 %-Finanzierung (exkl. Kaufnebenkosten) in den meisten Fällen problemlos machbar. Auch eine 110 %-Finanzierung, also die Finanzierung des Kaufpreises inkl. Kaufnebenkosten wie Notargebühren, Grunderwerbsteuer und Eintragungskosten ist in manchen Fällen möglich. Ob eine solche Finanzierung im Einzelfall machbar ist hängt vom Einkaufspreis, von der persönlichen Situation des Käufers, sowie von einer Aufwertung durch Sanierung ab. Für die Liquidität ist eine solche Finanzierung in der aktuellen Niedrigzinszeit sehr vorteilhaft, jedoch sollte berücksichtigt werden, dass je nach Zins- und Tilgungssatz die ersten fünf Jahre nur zur Tilgung des Kaufnebenkosten genutzt werden und ausreichend Puffer zum Ablauf der Zinsbindung vorhanden sein sollte. Durch eine hohe Beleihung steigt die Restschuld zum Zinsbindungsende und man wird anfälliger für sinkende Immobilienpreise oder steigende Zinsen. Durchaus denkbar ist die Anlage des Geldes in Aktien, ETFs oder Rohstoffe zur Diversifizierung des Portfolios.

Welchen Tilgungssatz sollte ich wählen?2021-03-16T10:08:57+00:00

Die Wahl der Tilgungshöhe hat einen großen Einfluss auf die spezielle Finanzierung, aber auch auf die zukünftige Portfolioentwicklung. Bei Eigennutz sind die Zinsen des Darlehens steuerlich nicht absetzbar, somit kann eine höhere Tilgung zur Minimierung des Zinsaufwands sinnvoll sein. Auf der anderen Seite wirkt sich ein höherer Tilgungssatz auf die Liquidität aus und sollte mit dem Einsatz von Sondertilgungen verglichen werden. Die Höhe des Tilgungssatzes wirkt sich elementar auf die Laufzeit des Darlehens aus. Daher fordern die Banken meist eine Mindesttilgung von 2 bis 3 Prozent, damit das Darlehen bis zum Renteneintritt vollständig abbezahlt ist.
Der Tilgungssatz kann, alternativ zur Zinsbindungsdauer, auch zur Minimierung des Zinsänderungsrisikos eingesetzt werden. Durch eine höhere Tilgung ist zum Ende der Zinsbindungsdauer die Restschuld geringer und ergibt somit eine geringere Rate, auch bei steigenden Zinsen.

Welche Darlehensarten stehen mir zur Verfügung?2021-03-16T15:09:13+00:00

Bei den meisten Finanzierungen kommt das sogenannte Annuitätendarlehen zum Einsatz. Hierbei bleibt die Rate über die Laufzeit gleich, nur die Verteilung auf Zins und Tilgung verschiebt sich. Im Normalfall laufen die Darlehen zwischen 25 und 45 Jahren und haben eine Zinsbindungsdauer von 10 bis 15 Jahren. Eine Sonderform davon ist das Volltilgerdarlehen. Hierbei wird das Darlehen bis zum Ende der Zinsbindung vollständig getilgt. Diese Form ist insbesondere bei Finanzierungen bis kurz vor Beginn der Rente beliebt. Daneben gibt es noch verschiedene Förderkredite, bisher von der KfW oder ab dem 01.07.2021 durch die BAFA.
Eine weitere Kategorie sind die variablen Darlehen. Diese haben keine feste Zinsbindung und werden i.d.R. quartalsweise an einen Zinsindex angeglichen. Hiervon profitieren Kunden, die ein fallendes Zinsniveau erwarten, oder auf kurzfriste Kündigungsfristen aufrgund einer Zwischenfinanzierung benötigen. Wer dennoch eine gewisse Sicherheit möchte greift zum Cap Darlehen. Hierbei wird ein Deckel für die variablen Zinsen fixiert, es bietet also eine gewisse Risikoabsicherung.

Insbesondere in Kombination mit einem Bausparvertrag werden immer wieder endfällige Darlehen für die Immobilienfinanzierung eingesetzt. Der Bausparvertrag dient hier als Tilgungsersatzmittel, Sie zahlen also in den Bausparvertrag ein und nutzen diesen im zuteilungsreifen Zustand zum Ende der Laufzeit um den Kredit abzulösen. Vorteil dieser Version ist ein Steuervorteil durch die fehlende Tilgung des Kredits, sowie eine besonders lange Absicherung des Zinsniveaus.

Wie viel Eigenkapital benötige ich für eine Immobilienfinanzierung?2021-03-18T13:56:23+00:00

Wenn Sie sich mit einem Immobilienkredit ein Haus bauen oder kaufen wollen, brauchen Sie in der Regel Ersparnisse in Form von Eigenkapital.
Dieses Kapital sollte in jedem Fall vorhanden bzw. verfügbar sein, wie viel davon tatsächlich für die Finanzierung eingesetzt wird ist ein getrenntes Thema.
Es sollten mindestens die Kaufnebenkosten in Höhe von rund 5 bis 15 Prozent der Gesamtkosten für die Immobilie vorhanden sein.

Was kostet mich die Beratung2021-03-19T15:25:25+00:00

Die Beratung ist für den Kunden kostenlos, da unsere Vergütung zu 100 % durch den Produktpartner getragen wird.

Darum sind wir der beste Partner für Ihr Vorhaben

Durch unsere Unabhängigkeit und die große Auswahl an Finanzierungspartnern und -instrumenten können wir nach der Bedarfsermittlung aus einer Vielzahl von Angeboten das optimale Finanzierungskonzept erstellen. Dabei zeichnen wir uns insbesondere durch die nachfolgenden Kompetenzen aus.

Jetzt unverbindlich anfragen

Besonderheiten bei der Finanzierung von Neubauimmobilien

Bei der Finanzierung eines Neubauvorhabens sind andere Kriterien zu beachten als bei der Finanzierung einer Bestandsimmobilie. Zunächst einmal sind (außer beim Kauf vom Bauträger) Gebäude und Grundstück getrennt zu betrachten. Weiterhin geht es um spezielle Themen wie die Anrechnung von Eigenleistungen, die Berücksichtigung der Bauzeit oder die Berücksichtigung von Puffern für die einzelnen Gewerke. Es gibt viele Unsicherheiten und für viele Familien ist der Bau des Eigenheims das erste Bauprojekt. Wir bieten Ihnen unsere Unterstützung und stehen Ihnen als kompetenter Partner von der Suche und Auswahl des Grundstücks, über die Auswahl des Bauträgers bis zum Einzug zur Seite.

Durch die Wahl von kompetenten Handwerksbetrieben, ausreichenden Versicherungen, einer guten Finanzierung und ausreichend Puffer bieten wir Ihnen die besten Konditionen mit einer Auswahl von über 450 Finanzierungspartnern (Banken und Versicherungen) für die Realisierung Ihres Bauvorhabens.

Finanzierung einer Bestandsimmobilie

Eine fertige Immobilie zu kaufen sieht auf den ersten Blick nach weniger Stress aus als neu zu bauen, aber auch beim Immobilienkauf gibt es viel zu bedenken, damit aus der Traumimmobilie kein Albtraum wird. Im Vergleich zum Neubau sind hier die fehlende Gewährleistung, meist höhere Kaufnebenkosten und höhere Instandhaltungskosten zu kalkulieren. Wir unterstützen Sie mit Checklisten und prüfen mit Ihnen die Kenndaten Ihres Wunschobjektes. Gerne vermitteln wir Ihnen bei Bedarf Objektbesichtiger, Immobiliengutachter oder Handwerker.

Ferienimmobilie als Zweitwohnsitz oder Kapitalanlage

Nicht erst seit der Corona-Pandemie ist eine steigende Nachfrage auf Ferienwohnungen und Ferienhäuser erkennbar. Egal ob in den nationalen Gebieten (Nordsee, Ostsee, Schwarzwald, Bodensee) oder im Ausland, die Nachfrage ist groß.

Im Vergleich zu anderen Immobilienarten bringt die Finanzierung von Ferienimmobilien, egal ob im In- oder Ausland, einige Besonderheiten mit sich. So spielt im Falle der gewerblichen Ferienvermietung die Mehrwertsteuer ein großes Thema. Neubauten gewinnen hier im Vergleich zu Bestandsgebäuden an Attraktivität.

Auch die Fördermöglichkeiten der KfW sind hier stark eingeschränkt.

Sofern Sie bereits eine schuldenfreie Eigentumswohnung oder Haus besitzen oder bei einer Immobilie schon ein Großteil getilgt ist, bietet sich möglicherweise eine Beleihung dieses Objektes für die Finanzierung des Ferienobjektes an.

Immobilien als Kapitalanlage

Ob für den Vermögensaufbau, als Inflationsschutz, als Steuersparmodell oder zur Altersvorsorge: Immobilien sind als Kapitalanlage sehr beliebt. Niedrige Zinsen vereinfachen den Erwerb für viele Menschen. Immer mehr Menschen beschäftigen sich mit Ihrer eigenen Rente und erkennen, dass sie eigenverantwortlich vorsorgen müssen um im Alter ihren Lebensstandard halten zu können. Hierbei fällt oft der Blick auf Aktien oder Betongold. Trotz häufig geringerer Gesamtkapitalrentabilität können Immobilien durch eine Stabilität am Markt und durch den Leverage-Effekt, also die Hebelwirkung des eingesetzten Kapitals überzeugen. Dadurch kann sich eine Eigenkapitalrentabilität im zweistelligen Prozentbereich ergeben.

Als Kriterien für ein Immobilieninvestment spielen die Lage, die Substanz und die Renditeerwartung die Hauptrolle. Investitionen lohnen sich längst nicht mehr in A-Standorten wie Berlin, Hamburg oder München, sondern auch Objekte in B-Lage, wie z.B. in Mannheim, Wiesbaden, Essen, Bochum oder sogar in C-Städten (Darmstadt, Mainz, Rostock) können eine solide Investition darstellen. Die Unterschiede liegen hauptsächlich in der Zusammensetzung der Rendite. In Großstädten ist der Cashflow meist sehr gering, wogegen mit einem starken Wertanstieg und einer sehr guten Vermietbarkeit zu rechnen ist. Auch sind Modelle der Sondervermietung, wie z.B. AirBnB-Vermietung denkbar. In B- oder C-Lagen steht dagegen der Cashflow im Vordergrund. Unabhängig von der Stadt, also der Makrolage ist bei jeder Immobilie die Mikrolage von hoher Relevanz. Hierzu gehört die Anbindung an den ÖPNV, die Anbindung an Einkaufsmöglichkeiten, Ärzte, Spielplätze und der Weg zu der nächsten Schule.

Durch eine gute Mikrolage ist auch in schlechteren Städten der Leerstand meist gering.

Neben der Lage spielt auch die Nutzbarkeit und Substanz Immobilie selbst eine wichtige Rolle. Während Mikroappartments in einer Studentenstadt eine gute Investition sein können, so wird in einer ländlichen Gegend ohne Anbindung an größere Städte mit hoher Selbstnutzerquote kaum einen Mietmarkt dafür bieten. Auch Wohnungen über 120 qm Wohnfläche haben meist eine kleine Gruppe an potenziellen Mietern. Weiterhin sollte der Stand der Sanierung geprüft werden. Je nach Baujahr können Dachsanierungen, Austausch der Fenster oder eine ineffiziente Heizungsanlage die Renditeerwartung verkleinern.

Jeder Anleger hat bestimmte Wettbewerbsvorteile. Möglicherweise haben Sie ein Grundstück geerbt oder sind bereits als Eigentümer bei der Immobilie der Eltern eingetragen. Vielleicht sind Sie Handwerker und können durch hohe Eigenleistungen im Zuge einer Sanierung den Wert einer Immobilie erhöhen. Angestellte in Berufen mit Bereitschaftszeiten können die Zeit für die Recherche nutzen, Außendienstmitarbeiter haben Vorteile bei Investitionen außerhalb des eigenen Zuhauses. Nutzen Sie Ihren Wettbewerbsvorteil und profitieren Sie von einer guten Rendite!

Denkmalschutz: Ein Teil Geschichte und Steuervorteile für Kapitalanleger und Eigennutzer

Wenn Sie ein denkmalgeschütztes Haus kaufen, müssen Sie es vermutlich – zumindest teilweise – sanieren. Dabei gibt es einiges zu beachten. Bei denkmalgeschützten Immobilien kommen zum Sanierungsaufwand noch behördliche Vorgaben hinzu. Eine fachmännische Beratung und Begleitung sowie gute Vorbereitung auf den Arbeits-, Behörden- und Finanzaufwand sind essentiell. Weiterhin sollte für die Sanierung deutlich mehr Zeit eingeplant werden, als für eine normale Immobiliensanierung.

Sofern Sie einen Bauträgervertrag haben, müssen Sie sich mit den Abstimmungen nicht beschäftigen und übertragen das Risiko an den Bauträger. Sollten Sie eigenverantwortlich eine Sanierung planen kommen Sie nicht um die Beauftragung von Fachleuten herum.
Es gibt also viele Auflagen, an die sich Besitzer eines unter Denkmalschutz stehenden Hauses halten müssen. Als Käufer sind Sie nicht so frei in Ihrer Gestaltung wie bei einer normalen gebrauchten Immobilie. Doch all diese behördlichen Auflagen und Einschränkungen bringen einen nicht unerheblichen positiven Aspekt mit sich: staatliche Förderungen sowie vergünstigte Kredite und Zuschüsse von Gemeinden oder der KfW.

Weiterhin können Sie durch die Sanierung Steuern sparen und so den Vermögensaufbau beschleunigen. Neben der normalen Abschreibung für den Altbestand kann der Käufer die gesamten Modernisierungskosten über einen Zeitraum von 12 Jahren abschreiben. Bei Neubau- und Bestandsobjekten gilt hingegen ein linearer Abschreibungssatz von 2 Prozent. Auch Eigennutzer profitieren von einer hohen Abschreibung, welche es bei normalen Objekten in keiner vergleichbaren Art und Weise gibt.

Anschlussfinanzierung / Prolongation

Da die meisten Baudarlehen nur mit einer Sollzinsbindungsfrist zwischen 5 und 15 Jahre ausgestattet sind, muss nach Ablauf der Zinsbindungsfrist ein neuer Vertrag geschlossen werden – mit den dann aktuellen Zinsen. Davon abgesehen haben Verbraucher nach 10 Jahren ein Kündigungsrecht, welches die Umschuldung auf ein günstigeres Darlehen ermöglicht.

Spätestens nach Ablauf der Zinsbindung ergibt sich ein Zinsänderungsrisiko, da die Rate durch einen Zinsanstieg deutlich höher sein kann. Insbesondere bei Personen mit einem großen Immobilienportfolio ergibt sich dadurch ein Liquiditätsrisiko. Dieses Risiko kann durch die Bildung von Rücklagen, der Nutzung von Sondertilgungs-Optionen, durch lange bzw. gemischte Zinsbindungsfristen minimiert werden.

Heute die Zinsen für die Zukunft sichern

Mit einem Forward-Darlehen können sich Immobilienbesitzer bereits die heutigen, attraktiven Konditionen sichern – selbst wenn die Finanzierung erst in den kommenden Jahren ausläuft. Über 5 Jahre im Voraus können Sie die Zinsen für eine Anschlussfinanzierung festlegen und so bereits bei einem erkennbaren Zinsanstieg reagieren. Haben Sie ein passendes gefunden, unterschreiben Sie bereits heute den Darlehensvertrag bei der Bank. Die Auszahlung beginnt jedoch erst nach Ablauf der Zinsbindung für Ihre Erstfinanzierung.

Liquidität für Modernisierung, Sanierung oder Möbiliar

Wohnwünsche ändern sich, das Eigenheim kommt irgendwann „in die Jahre“ und Modernisierungen stehen an. Sie möchten altersgerecht umbauen, hätten gerne ein schönes Bad, möchten Energie sparen mit einer neuen Heizung, neuen Fenstern oder eine Photovoltaikanlage installieren? Oder planen Sie einen umfangreicheren Um- oder Anbau?

Zur Realisierung Ihrer Modernisierungsmaßnahmen gibt es verschiedene Finanzierungsmöglichkeiten. Ob für Sie ein Wohnkredit ohne Grundschuldeintragung oder ein Modernisierungskredit ggf. mit Fördermitteln der KfW in Frage kommt, prüfen wir gerne in einem persönlichen Beratungsgespräch.

Sie möchten in kleinerem Umfang Investitionen in Ihre bestehende Immobilie tätigen, ohne diese durch eine weitere Grundschuld belasten zu müssen? Vielleicht ist auch die Zusammenfassung und Umschuldung Ihrer bestehenden Ratenkredite zu einem günstigeren Zinssatz sinnvoll. Oder benötigen Sie eine neue Küche, ein Auto oder einfach etwas Liquidität zur freien Verwendung? Dann ist der Ratenkredit für Sie die richtige Lösung.

Der Ratenkredit zeichnet sich durch kürzere Laufzeiten und – abhängig von der Darlehenssumme – überschaubaren, festen Monatsraten aus. Sondertilgungen oder vollständige Rückzahlungen sind in der Regel jederzeit möglich und die Auszahlung des Darlehens erfolgt nach Bewilligung schnell und unbürokratisch.

Gerne vergleichen wir für Sie die Angebote unserer Bankpartner und vermitteln Ihnen zügig den passenden Kredit, damit Sie schnell und unkompliziert Ihr Vorhaben realisieren können.

Modernisierung – der Begriff umfasst alles, was Ihr Zuhause moderner macht: Vom neuen Dach über die neue Heizungsanlage, die Dämmung der Wände oder neue Fenster bis hin zur schicken Küche, zeitgemäßem Mobiliar und frischen Tapeten. In unserem Ratgeber Modernisierung zeigen wir Ihnen nicht nur, welche Maßnahmen möglich sind, wir klären auch darüber auf, wie Sie Ihre Pläne finanzieren können. Für nahezu alle Modernisierungen gibt es passende, günstige Kredite, und viele Vorhaben werden sogar staatlich bezuschusst.

Bausparen – Sichern Sie sich die Zinsen für die Zukunft

Sie möchten gerne vorsorgen und sich das aktuell günstige Zinsniveau für ein zukünftiges Finanzierungsprojekt sichern? Oder möchten Sie das Zinsänderungsrisiko Ihrer laufenden Baufinanzierung zum Ende der Zinsbindung absichern? Dann könnte eventuell der Abschluss eines Bausparvertrages für Sie sinnvoll sein.
Gerne informieren wir Sie in einem persönlichen Gespräch über die Vor- und Nachteile des Bausparens. Wir vergleichen für Sie die einzelnen Bausparanbieter nach Ihren Präferenzen und vermitteln Ihnen gerne das passende Produkt.

Übrigens: Sollten Sie bereits über einen oder mehrere Bausparverträge verfügen, prüfen wir gerne für Sie, inwiefern sich der Einsatz der Verträge in Ihre neue Baufinanzierung lohnt bzw. welche Verwendung der bestehenden Verträge sinnvoll wäre. Sprechen Sie uns an!

Bausparen verschafft Ihnen Eigenkapital für einen späteren Immobilienkauf, und wenn es soweit ist, erhalten Sie von der Bausparkasse noch ein sehr günstiges Bauspardarlehen dazu. Wie Sie daran erkennen, durchlaufen Sie mit einem Bausparvertrag zwei Phasen: Die Ansparphase und die Darlehensphase. Aber wie funktioniert Bausparen nun genau? Es läuft folgendermaßen ab: Zu Beginn legen Sie mit der Bausparkasse einen Betrag fest, den Sie insgesamt mit dem Bausparer erreichen wollen, die sogenannte Bausparsumme. Je nach Bauspartarif sparen Sie in der ersten Phase 40 oder 50 Prozent der Bausparsumme an. Das dauert meist sieben oder acht Jahre, und Sie erhalten auf Ihr Erspartes von den Bausparkassen einen Guthabenzins von etwa 0,5 bis 1 Prozent pro Jahr. Auch Staat und Arbeitgeber geben Ihnen etwas dazu, die Förderung erhalten Sie in Form von vermögenswirksamen Leistungen.

Haben Sie mit Ihrem Ersparten inklusive Zinsen und Förderung die Schallgrenze von 40 oder 50 Prozent der Bausparsumme erreicht, wird Ihr Bausparvertrag zuteilungsreif. Das bedeutet: Theoretisch erfüllen Sie nun alle Voraussetzungen, um das Bauspardarlehen zu bekommen. Sie können sich jetzt Ihr Angespartes auszahlen lassen und das Bauspardarlehen entgegen nehmen. Damit halten Sie nun 100 Prozent der anfangs festgelegten Bausparsumme als Geldmittel in Ihren Händen. Diesen Betrag investieren Sie in Ihre Immobilienfinanzierung und zahlen in den kommenden Jahren das Bauspardarlehen in monatlichen Raten zurück.

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Beratungstermine sind nach Vereinbarung persönlich bei Ihnen Zuhause, telefonisch oder digital (coronakonform) als Online-Beratung möglich.

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